Häufige Fragen zum White-Label-Backup
Auch die Fragen, auf die es keine bequeme Antwort gibt.
Diese Fragen stammen aus echten Gesprächen mit Systemhäusern und IT-Dienstleistern. Wo die ehrliche Antwort unbequem ist, steht sie trotzdem hier.
Sieht mein Kunde, dass ihr dahintersteht?
Nur wenn du es willst. Er sieht deine Marke, deinen Vertrag, deine Rechnung und deine Ansprechpartner. Manche Partner nennen uns bewusst, weil ein erfahrener Betreiber im Hintergrund Vertrauen schafft — beides ist in Ordnung, du entscheidest.
Sprecht ihr direkt mit meinem Kunden?
Nein, es sei denn, du lädst uns dazu. Im Regelfall gilt: Du sprichst mit deinem Kunden, wir sprechen mit dir. Meldet unsere Überwachung etwas, erfährst du es zuerst — und entscheidest, was du ihm wann sagst.
Nehmt ihr mir den Kunden weg?
Nein. Wir haben in diesem Kanal kein Endkundengeschäft und wollen keins. Vertrag und Rechnung laufen über dich. Wir verdienen daran, dass du wächst — ein abgeworbener Endkunde bringt einmal Geld und kostet einen Partner.
Was ist der Unterschied zu einem Portal-Anbieter?
Ein Portal zeigt dir an, was passiert. Ein Betreiber arbeitet daran. Einrichtung, Härtung, Wartung, Überwachung und die Kommunikation mit dem Rechenzentrum liegen bei uns statt bei dir. Die Gegenüberstellung mit fünf Prüffragen steht auf der Vergleichsseite.
Kann bei euch jemand die Backups löschen?
Während der Sperrfrist nicht — kein Angreifer, kein Administrator, auch nicht über die Backup-Umgebung. Was wir nicht behaupten: dass es technisch überhaupt keinen Weg gäbe. Auf Systemebene existiert er beim Betreiber und wird nur nach einem verifizierten Auftrag aus deinem Haus beschritten.
Was heißt bei euch 24/7?
Dass die Infrastruktur rund um die Uhr überwacht wird. Im Standard reagieren wir nach bestem Bemühen — nachts um drei greift also niemand automatisch zum Telefon. Wer eine zugesicherte Reaktionszeit braucht, bucht sie: Reaktion am nächsten Werktag, oder im Notfall innerhalb von vier Stunden. Reaktionszeit heißt Beginn der Bearbeitung, nicht Lösung.
Seid ihr georedundant?
Im Standard nicht. Unsere Systeme stehen in Deutschland, an einem Standort betrieben. Braucht ein Kunde Georedundanz, bauen wir sie ein und sagen dir vorher, dass sie nicht automatisch dabei ist.
Welche Größen gibt es?
Stufen von 40 bis 220 Terabyte nutzbarem Speicher. Welche passt, hängt weniger am heutigen Volumen als an der Aufbewahrung — wie viele Wiederherstellungspunkte über welchen Zeitraum. Das rechnen wir vor der Bestellung gemeinsam durch.
Welche Laufzeit hat der Vertrag?
Zwölf Monate. Bei monatlicher Abrechnung hast du drei Monate Probezeit mit kurzer Kündigungsfrist, bei jährlicher Abrechnung entfällt sie. Dazu kommt ein einmaliges Entgelt für die Einrichtung.
Wie komme ich wieder raus?
Die Daten liegen im offenen Veeam-Standardformat. Ein Wechsel braucht meist keine Migration: neue Kette woanders starten, alte bei uns auslaufen lassen. Bei großen Volumina geben wir die Daten auf physischen Datenträgern heraus, statt dich wochenlang herunterladen zu lassen.
Warum liegt der Speicher nicht beim Kunden?
Weil ein Repository innerhalb der Umgebung, die es sichert, im Ernstfall mit ausfällt. Wir haben erlebt, wie ein ausgefallenes vCenter die Backup-Software mitgerissen hat, die genau dieses vCenter sichern sollte. Getrennt aufgestellt bleibt die Kopie verfügbar.
Was kostet das?
Das hängt von Volumen, Aufbewahrung und Größenstufe ab und wird individuell kalkuliert. Für eine belastbare Größenordnung genügen zwei Angaben: Datenvolumen und gewünschte Aufbewahrungsdauer.