SJT SOLUTIONS GmbH

Für wen sich Backup-Fulfillment lohnt

Drei Ausgangslagen — und die ehrliche Auskunft, wann du uns nicht brauchst.

Die Frage ist nicht, ob du Backup kannst. Die Frage ist, wie viel Betriebszeit du dafür übrig hast — und was dich diese Zeit an anderer Stelle kostet.

Systemhäuser mit vollem Tagesgeschäft

Du betreust Kunden über die ganze Breite: Netzwerk, Arbeitsplätze, Server, Sicherheit. Backup läuft mit, aber es ist selten das, was am Morgen die Priorität bekommt.

Das Problem daran ist nicht Nachlässigkeit, sondern Physik: Ein Backup-Job, der seit drei Tagen fehlschlägt, meldet sich nicht von selbst. Und wenn er es tut, ist gerade Projekttag.

Was sich ändert: Die Überwachung liegt bei jemandem, für den sie nicht Nebensache ist. Du behältst den Kunden, gibst aber die Wachschicht ab.

Wachsende MSPs

Dein Modell lebt von wiederkehrenden Umsätzen, und Backup passt perfekt hinein — bis der zehnte Kunde dazukommt und der Betrieb nicht mehr nebenbei läuft.

Was sich ändert: Du kannst Backup verkaufen, ohne vorher jemanden einzustellen. Das Wachstum hängt an deinem Vertrieb, nicht an deiner Personalplanung.

IT-Reseller ohne eigenen Betrieb

Du verkaufst Hardware und Lizenzen, betreibst aber nicht. Kunden fragen trotzdem nach Backup — und du willst sie nicht an einen Wettbewerber weiterreichen, der anschließend das ganze Konto übernimmt.

Was sich ändert: Du kannst liefern, ohne eine Betriebsmannschaft aufzubauen. Und du gibst den Kunden nicht aus der Hand: Wir haben in diesem Kanal kein Endkundengeschäft.

Wann du uns nicht brauchst

Damit die Liste ehrlich bleibt:

  • Du hast eigene Leute für den Backup-Betrieb, mindestens zwei, und sie haben Luft.
  • Backup ist dein Kerngeschäft, nicht ein Baustein davon — dann willst du die Plattform selbst besitzen.
  • Deine Kunden sind klein und stabil, die Umgebungen ändern sich kaum, und der Aufwand ist tatsächlich gering.

In diesen Fällen sagen wir dir das im Gespräch. Ein Partner, dem wir etwas verkauft haben, das er nicht braucht, kommt nicht wieder.

Die Frage, die es entscheidet

Nicht „Was kostet der Betrieb?", sondern: Wovon nehme ich die Zeit weg? Jede Meldefrist, jeder rote Job, jede Rückfrage trifft jemanden, der gerade beim Kunden sein sollte.